Beste Behandlung gegen Hämorrhoiden

Mittlerweile gilt es als Volksleiden und jeder dritte Deutsche leidet darunter: Hämorrhoiden! Obwohl die Krankheit so häufig auftritt, redet kaum einer darüber, was durchaus nachvollziehbar ist. Trotzdem sollten sich Betroffene nicht dafür schämen, denn Hämorrhoiden können erfolgreich behandelt werden.

Hämorrhoiden haben verschiedene Ursachen

Hämorrhoiden ähneln typischen Krampfadern, die an den Beinen auftreten können. In ihrer Funktion dienen sie als Feinverschluss des Afters. Die vielfältigen Ursachen der Hämorrhoiden sind einer der Gründe, warum Betroffene mit großem Unverständnis auf ihre Erkrankung reagieren. Das Leiden kann durch Pressen beim Stuhlgang, schweres Heben oder eine Geburt verursacht werden. Aber auch schwerer Husten, oder ständiges Sitzen, können die Krankheit auslösen. Hoffnung sollten Betroffene nicht verlieren, denn es gibt erfolgreiche Behandlungsmethoden.

Behandlung von Hämorrhoiden

Wer einmal unter Hämorrhoiden leidet, sollte generell eines beachten: Regelmäßiger und weicher Stuhlgang beugen Hämorrhoiden vor und sorgen im besten Fall für einen Rückgang. Stuhlprobleme können Betroffene je nach Stadium unter medizinischer Aufsicht mit Abführmitteln in den Griff bekommen. Bei dauerhafter Anwendung können diese jedoch die Stuhlprobleme auch verstärken.

Eine gesunde Ernährung, die stuhlerweichende Lebensmittel und Hausmittel wie zum Beispiel Trockenpflaumen beinhaltet, können bereits große Erfolge im Alltag zeigen. Salben, Gels und verschiedene Cremen können an den brennenden und juckenden Stellen angewandt werden. Nach jedem Stuhlgang angewendet, erzielen diese ihre Wirkung bereits nach wenigen Tagen und lassen die Hämorrhoiden zurückgehen. Auch Zäpfchen und Analtampons können, in Ansprache mit einem Arzt oder einer Ärztin, bei der Behandlung angewendet werden.

Handelt es sich um einen schwereren Grad von Hämorrhoiden, um das sogenannte Stadium zwei oder drei, dann können Betroffene auch auf einen operativen Eingriff setzen. Mit der Gummiband Ligatur stoppt der Arzt die Durchblutung der Hämorrhoiden. Nach wenigen Tagen fallen die lästigen Knoten einfach ab.

Mit der Verödung wird ein ähnlicher Erfolg erzielt. Hierbei wird in die Hämorrhoiden eingespritzt. Das Mittel lässt die Hämorrhoiden schrumpfen. Ohne die Beratung einer Ärztin oder eines Arztes sollte sich keiner leichtfertig für einen operativen Eingriff entscheiden, denn diese bergen natürlich immer Risiken. Für die schwersten Stadien, dritten und vierten Grades, ist die Operation jedoch meist unumgänglich.

Was Sie selbst tun können

Wer Hämorrohiden ersten Grades hat, der kann auch auf Hausmittel zurückgreifen. So können zum Beispiel Sitzbäder in Kamille leicht desinfizierend wirken und den Juckreiz unterdrücken. Auf regelmäßigen Alkoholkonsum sollten Betroffene unbedingt verzichten, denn Alkohol erweitert die Gefäße und Hämorrohiden können sich verschlimmern oder wieder auftreten. Viel nicht-alkoholische Getränke sollten Sie dennoch zu sich nehmen.

Eine außreichende Flüssigkeitzufuhr sorgt für weichen und regelmäßigen Stuhlgang. Wer nicht nur auf gesunde und volkornreiche Ernährung setzen möchte, sollte sich vor allem sportlich betätigen. Langes Sitzen erhöht nämlich die Anfälligkeit für die lästigen Knoten im Analbereich.

Es gibt viel, was gegen eines der häufigsten Leiden der westlichen Welt getan werden kann. Dafür schämen muss sich keiner.